19.05.2016

Tradition trotz Wind und Regen

Die Pfingsttage der Gruppe 2 am Blockhaus in Puttelange aux Lacs

Im Aberglauben gilt Freitag, der 13. als „Unglückstag“. Mutig trotzten alle Kinder und Jugendlichen der Gruppe 2 des Haus Christophorus dieser irrationalen Furcht und starteten am frühen Nachmittag bei Sonnenschein per Fahrrad ihre traditionelle Anreise nach Puttelange.

 

Nach kurzer Zeit zogen die ersten dunklen Wolken auf und verdeckten die Sonne. Bei Völklingen setzte schließlich noch der Regen ein, der uns unter einer Brücke in die mitgeführte Regenkleidung zwang. Auf der Weiterfahrt „erhellte“ und der Apostel Petrus – an diesem Freitag, dem 13. - zudem mit Blitz und Donner den Weg. Unterstützt vom heiligen Christophorus wechselten wir hinter Saarbrücken vom Leinpfad auf den Radweg „ Velo Visasvis“ und passierten die Grenze zu Frankreich. Um 22 Uhr erreichten wir schließlich nach 52 Kilometern das Ziel unserer Begierde und fielen nach einem stärkenden „Abendmahl“ müde aber zufrieden in die Betten.

 

Tradition hat nicht nur die Anreise auch der Speiseplan hat sich trotz Partizipation seit Jahren nicht verändert. Zum Frühstück werden frische französische Baguette und Jockey-Speisquark aufgetischt und am Abend wird gegrillt oder selbst belegter Flammkuchen verspeist.

 

Die niedrigen Außentemperaturen konnten am Entschluss mancher Kids, im Zelt zu übernachten, nicht rütteln und auch niemanden davon abhalten sein Stockbrot am Lagerfeuer zu rösten.

 

Gemeinsam batikten wir T-Shirts in den schönsten Farben bietet dieser Ausflug auch die Möglichkeit den eigenen Bedürfnissen (Holz sägen, schminken) nachzugehen.

 

Trotz kühlem Wetter war die Zeit in Puttelange herzerwärmend und endete am Pfingstmontag mit einem gemeinsamen Abschussessen.

 

Text und Bilder: Viviane Niesen